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22.07.2019


Kleines PV-Lexikon - Begriff

Dünnschichtsolarzelle

Dünnschichtsolarzellen sind im Gegensatz zu herkömmlichen mono- oder polykristallinen Siliziumsolarzellen um den Faktor 100 dünner.

Als Trägermaterial wird hauptsächlich eine Glasplatte verwendet. Es kommen für die jeweiligen Solarzellenmaterialien unterschiedliche industrielle Herstellungsverfahren zum Einsatz. Das Trägermaterial kann im Hochvakuum bedampft oder aufgesprüht werden.

Die Dünnschichtsolarzellen basieren auf amorphem Silizium, Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid (CIGS) oder Cadmium-Tellurid.

Vorteile der Dünnschichtmodule:

Die Dünnschichtmodule besitzen ein besseres Schwachlichtverhalten – bei in der Dämmerung oder bei Bewölkung. Deswegen werden diese Module häufig bei geringen Neigungswinkeln und bei nicht optimalen Himmelsrichtungen eingesetzt.

Nachteile der Dünnschichtmodule:

Die benötigte Dachfläche um ein kWp auf dem Dach zu erzeugen ist im Gegensatz zu den poly- oder monokristallinen Modulen doppelt so hoch. Es werden ca. 10 bis 20 m² Dachfläche benötigt.